Genehmigungsverfahren

Errichtung und Betrieb von Biomasse-Prozessenergieanlagen sind grundsätzlich genehmigungspflichtig. Neben der baurechtlichen Genehmigung ist für Dampfanlagen prinzipiell ein Erlaubnisverfahren nach §13 BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) erforderlich.

Bei Anlagen ab 1.000 kw Feuerungswärmeleistung ist zusätzlich eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach der 4. BImSchV  Nr. 1.2 Spalte 2 Buchstabe a) gefordert.

Dauer des Genehmigungsverfahrens

Je nach Umfang des Projekts und der regionalen Behördenstruktur wird eine Genehmigung innerhalb von 3-6 Monaten erteilt. Eine vorläufige Baugenehmigung ermöglicht den vorzeitigen Baubeginn. Die werksinterne TÜV Prüfung im Fall der KLIMASCHUTZZENTRALE beschleunigt den Prozess zudem.

Wir nehmen unseren Kunden den Kampf mit den Behörden ab und wickeln auf Wunsch das komplette Genehmigungsverfahren inklusive Behördengängen und allen erforderlichen Gutachten ab.

Unser Abwicklungspaket für das Genehmigungsverfahren:

  • Standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls zur Feststellung der UVP-Pflicht
  • Gutachten zur Luftreinhaltung mit Auflagenvorschlägen
  • Berechnung der Schornsteinhöhe nach Nr. 5.5 TA Luft
  • Immissionsbetrachtung
  • Lärmschutzgutachten mit Auflagenvorschlägen
  • Beurteilung Effiziente Energienutzung
  • Betrachtung bei Betriebseinstellung
  • Anwendung der Störfall-Verordnung
  • Gutachterliche Äußerung nach §13 Betriebssicherheitsverordnung
  • Zuarbeit beim baurechtlichen Genehmigungsverfahren