Hessen

Programm zur ländlichen Entwicklung

Hessen ergänzt das Förderangebot des Bundes durch die vom Hessischen Energiegipfel 2012 definierten Ziele in einer Neufassung des Hessischen Energiegesetzes und der damit verbundenen Förderrichtlinien. Zur Umsetzung stehen dem Umweltministerium zusätzlich 17,1 Mio. Euro zur Verfügung.

Hessen fördert den Einsatz von Biomasseanlagen ab 101 kW mit bis zu 200.000 €.

Förderung von Biomassefeuerungen (Pellets/Hackschnitzel)

  • ab 101 kW Nennwärmeleistung
  • Brennstoffe aus Rohholz, Stroh, Energiepflanzen oder naturbelassene Sägewerksnebenprodukte

und dazugehörigen Nahwärmenetze

  • ab 50 m Trassenlänge
  • jährlicher Nutzwärmeabsatz: mind. 3 MWh proTrassenmeter
  • Erweiterungen eines bestehenden Nahwärmenetzes sind nicht förderfähig

Antragsberechtigte

Mit Ausnahmen alle natürlichen juristischen Personen sowie Energiedienstleister (Contractoren) und öffentliche  Einrichtungen

Art der Förderung - Zuschuss

  • Biomassefeuerungsanlagen: Zuwendung (Zuschuss) bis zu 30 % der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 200.000 €
  • Nahwärmenetze:
    • 100 € pro Trassenmeter
    • 250 € je Gebäudeanschluss – maximal 30% und bis zu 100.000 €

Auszahlung nach Verwendungsnachweis als Gesamtbetrag

Kumulation

Biomassefeuerungsanlagen: Insbesondere in Kombination mit staatlichen Mitteln, wie einem Kredit und Tilgungszuschuss aus dem KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“. Unter Berücksichtigung der „De-minimis“-Regelung (Grenzwert 200.000 € in drei Jahren) möglich

Für das Nahwärmenetze nicht möglich

Besondere Hinweise

Mit dem Vorhaben darf vor Antragsgenehmigung nicht begonnen werden. Der Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages gilt als Vorhabensbeginn.

Informationsstelle und Beratung

hessenEnergie GmbH
Mainzer Straße 98-102
D-65189 Wiesbaden
Hr.Knott
Telefon: 0611/ 746 23-45

Antragsstelle

Wirtschafts- und Infrastruktur Förderbank Hessen
D-60297 Frankfurt am Main
Hr. Schneider
Telefon: 069/ 9132-2652

Fördergebiete

Landkreise Bergstraße (mit Ausnahme der Gemeinden/Städte Biblis, Birkenau, Bürstadt, Einhausen, Groß-Rohrheim, Lampertheim, Lorsch und Viernheim), Darmstadt-Dieburg (mit Ausnahme der Gemeinden/Städte Erzhausen, Griesheim, Pfungstadt und Weiterstadt), Fulda, Gießen, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunuskreis (mit Ausnahme der Gemeinden/Städte Bad Homburg, Friedrichsdorf, Königstein, Kronberg, Oberursel und Steinbach), Kassel, Lahn-Dill-Kreis, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig-Kreis (mit Ausnahme der Gemeinden/Städte Bruchköbel, Erlensee, Großkrotzenburg, Hanau, Maintal, Niederdorfelden, Rodenbach und Schöneck), Marburg-Biedenkopf, Odenwaldkreis, Rheingau-Taunus-Kreis, Schwalm-Eder-Kreis, Vogelsbergkreis, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis und Wetterau-Kreis (mit Ausnahme der Gemeinden/Städte Bad Vilbel, Karben, Rosbach und Wöllstadt.

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Bund und Länder fördern Strom und Wärme aus Biomasse