Bayern

In Bayern wird über das Programm BioKlima der Umstieg auf Biomasse mit bis zu 200.000 EUR bezuschusst. Unterstützung bei der Finanzierung erhalten Sie über die KfW oder auch über Darlehen aus dem Programm Ökokredit (ÖK5), dass die Nutzung erneuerbarer Energien fördert.

Wir beraten Sie gerne und wickeln auch die Antragstellung für Sie ab.

BioKlima - Förderung der CO2-Vermeidung durch Biomasseheizanlagen

Fördergegenstand

  • Automatisch beschickte Biomassefeuerungsanlagen (Pellets/ Hackschnitzel/ halmgutartige Biomasse)
  • CO2-Einsparung von mind. 600 to in 8 Jahren
  • Mindestauslastung in Vollbetriebsstunden pro Jahr (Vbh/a)
    Bei reiner Prozesswärme oder Dampferzeugung:
    • Bivalent: mind. 2.000 Vbh/a  (Biomassekessel ist nicht die einzige Wärmequelle)
    • Monovalent: mind. 1.500 Vbh/a
  • Pufferspeicher mit einem Mindestspeichervolumen von 30 l/kW Nennwärmeleistung ist zwingend
  • Elektrostatischer oder filternder Rauchgasabscheider zwingend mit 50% Mindestabscheidegrad
  • Wärmenetze mit mindestens 1,5 MWh pro Jahr und neuem Trassenmeter (jünger als 2 Jahre)
  • Planungsleistungen, sofern sie 10% der förderfähigen Investitionen nicht überschreiten

Fördermittelberechnung

  • Förderfähige Kosten sind nur Investitionsmehrkosten
  • 33 € pro Jahrestonne eingespartes CO2 über 8 Jahre
  • Förderobergrenze
      • 200.000 € für Dampfanlagen
    • 250.000 € für Heizanlagen in Kombination mit Effizienzsteigernden Maßnahmen
    Berechnung: 0,3 * der produzierter Jahreswärme in MWh * 8 Jahre

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Antragsberechtigte

Alle natürlichen und juristischen Personen nach KMU-Kriterien; Hersteller förderfähiger Komponenten ausgeschlossen

Art der Förderung

Zuschuss, Auszahlung nach Verwendungsnachweis als Gesamt- oder Teilbetrag

Kumulation ist möglich

  • Insbesondere in Kombination mit staatlichen Mitteln, wie einem Kredit und Tilgungszuschuss aus dem KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“.

Besondere Hinweise

  • Mit der Auftragserteilung und Bau darf nicht vor der BEWILLIGUNG begonnen werden, Planungsaufträge sind davon nicht betroffen.
  • Die Maßnahme gilt als förderfähig, wenn sie ohne Förderung nicht realisiert werden würde.
  • Zweckbindungsfrist 8 Jahre
  • Ersatzinvestitionen von Biomasseanlagen und KWK-Anlagen sind nicht förderfähig

Antragsstelle und Bewilligungsbehörde

TFZ-Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe

Schulgasse 18
94315 Straubing

Tel.: (09421) 300-214, Fax: (09421) 300-211

Internet: www.tfz.bayern.de

Ökokredit

Programm der LfA Bayern (ÖK5)

Fördergegenstand

Umweltschutzinvestitionen auf den Gebieten Energieeinsparung, Nutzung erneuerbarer Energien, sowie besonders klimaschutzrelevanten Vorhaben. Die Vorhaben müssen einen Umweltschutzeffekt haben, d. h. zu umweltschutzrelevanten Verbesserungen, Energieeinsparungen oder Ressourcenschonung führen.

EEG-Anlagen können nicht gefördert werden.

Antragsberechtigte

KMU mit Sitz oder Niederlassung in Bayern.

Förderumfang

Zinsverbilligung durch den Einsatz staatl. Haushaltsmittel, die zum Teil aus dem Gewinn der LfA stammen und zudem zinsgünstige Refinanzierung der KfW und der LfA.

  • Darlehensbetrag zwischen 25.000 EUR und max. 2,0 Mio. EUR
  • Finanzierungsanteil bis zu 100 % des förderfähigen Vorhabens
  • Auszahlung: 100 %. Haftungsfreistellung von 50 % möglich

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Antragsstelle

LfA Förderbank Bayern
Königinstraße 17
80539 München
Telefon 089 / 21 24 - 0
Telefax 089 / 21 24 - 24 40
E-Mail info@lfa.de

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Bund und Länder fördern Strom und Wärme aus Biomasse