Fördermittel

Bundesweite Förderungen

Nicht erst seit Kopenhagen hilft der Staat kräftig mit. Die Bundesregierung und verschiedene Landesregierungen unterstützen die Umrüstung von fossilen Brennstoffen auf Biomasse.

Das Marktanreizprogramm (MAP) ist ein zentrales Förderinstrument der Bundesregierung, dass bis zum Jahr 2020 das Ziel eines Anteils von 14 Prozent erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung vorantreiben soll. Hier sind Einsparungen bis zu 30 Prozent der Investitionskosten möglich.

  • Investitionszuschüsse über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

  • zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschüssen im KfW-Programm Erneuerbare Energien (Premium)

Zusätzlich werden in einigen Bundesländern Sonderförderungen angeboten.

Wir beraten Sie gerne und erledigen für unsere Kunden die Antragsstellung und Abwicklung mit den zuständigen Behörden.

KfW Programm - Premium

Mit Kredit und Tilgungszuschuss in Wärme investieren

Die KfW-Bankengruppe hat ihr Programm Premium 2015 auch für Großunternehmen geöffnet. Das Programm dient der langfristigen Finanzierung zu einem günstigen Zinssatz - momentan 1%. Im Programmteil "Premium" werden besonders förderwürdige Großanlagen zur Wärmeerzeugung gefördert unter die auch Dampfkesselanlagen fallen.

>> Zum KfW-Programm "Premium"

 

KFW-Konditionen

Wie wird gefördert?

  • in der Regel bis zu 10 Mio. Euro pro Vorhaben
  • bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten
  • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt
  • abrufbar wahlweise in einer Summe oder in Teilbeträgen
  • Sie können Ihren Kredit innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufen

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen
  • Privatpersonen und Freiberufler
  • Landwirte
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände
  • Gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaft

Was wird gefördert (Auszug)?

  • große Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse
  • Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • große Wärmespeichergroße Solarkollektoranlagen
  • Anlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung (KWK)

Landesweite Fördermittel

Wählen Sie Ihr Bundesland aus und erfahren Sie mehr

Die Umstellung auf Erneuerbare Energie lassen sich einige Länder zusätzlich zu Förderungen des Bundes richtig Geld kosten. Bayern beispielsweise bezuschusst im Rahmen des Programms „BioKlima" für die Einsparung von CO2 bis zu 200.000 EUR.

Fördermittel-Latein

Bund und Länder bieten zahlreiche Förderungen zur Nutzung von Bioenergie an, Richtlinien und Förderanträge sind jedoch gespickt mit Fachchinesisch. Hier stellen wir für sie ein Glossar wichtiger Fachbegriffe zusammen.

DE-minimis Regelung

In der EU sind prinzipiell alle wettbewerbsverzerrenden staatlichen Beihilfen verboten. Es wurde jedoch eine Bagatellgrenze festgelegt, die in der DE-minimis-Regelung formuliert ist.

Sie besagt, dass die Summe staatlicher Beihilfen innerhalb von drei Steuerjahren 200.000 € nicht überschreiten darf.

Bei Zuschüssen wird der Betrag gesamt angerechnet, bei Finanzierungsinstrumenten (Zinsvergünstigungen, Darlehen, Bürgschaften) wird der Vorteil gegenüber marktüblichen Konditionen als Subventionswert angerechnet.

KMU - Klein- und Mittelständische Betriebe

Die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. € beläuft.
Monovalenter und bivalenter Betrieb

Alternative Finanzierungsmodelle

Neben der Fördermittelberatung unterstützen wir unsere Kunden auch bei der Finanzierung von Investitionen in erneuerbare Energien. Wir wissen, die Errichtung einer neuen Anlage während des laufenden Betriebes bindet in jedem Betrieb Ressourcen. Insbesondere technologische Neuerungen und Anlagenkonzepte, die sich vom fossilen Standard unterscheiden, stellen vor allem bis zur Erreichung des Regelbetriebes gewisse Risiken für die Betreiber dar.

Wir bieten unseren Kunden ein alternatives Finanzierungsmodell über eine Projektgesellschaft, gegründet durch eine Investorengruppe, an.

Realisierungsmodell: Projektgesellschaft

In Zusammenarbeit mit finanzkräftigen Partnern aus der Biomassebranche, bieten wir Ihnen ein  „low-risk-Realisierungsmodell" an.

Die von Investoren gegründete Projektgesellschaft realisiert die Anlage und trägt das Risiko. Sie stellt die Finanzierung sämtlicher Anlagenkomponenten und Gewerke sicher und trägt die technische und kaufmännische Verantwortung für die sachgemäße Projektierung und Inbetriebnahme. Darüber hinaus übernimmt die Gesellschaft die Abwicklung der Genehmigungs- und Fördermittelverfahren und stellt die Brennstoffversorgung über einen unabhängigen Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren sicher. Ein Vollwartungsvertrag für die Kesselanlage über 5 Jahre rundet das "low-risk-Paket" ab.

KEINE CONTRACTING:

  • Unsere Kunden nehmen von Anfang an den Betrieb der Anlage in die eigene Hand.
  • Auf Wunsch beteiligen sich die zukünftigen Betreiber mit bis zu 25% an der Projektgesellschaft.
  • Nach 3 oder 5 Jahren kaufen sich unsere Kunden zu 100% in die Projektgesellschaft ein und übernehmen die Anlage im laufenden Betrieb.
  • Bis zur Übernahme bezieht der Kunde von der Projektgesellschaft Wärme zu einem vereinbarten Fixpreis (ca. 70,00 € MWh; Stand 2012).

Die jeweils gegründete Gesellschaft besteht nicht aus beliebigen Finanzhaien. Die handelnden Personen kommen aus dem ostbayerischen Raum und dem Umfeld des Kesselherstellers. Sie sind uns über Jahrzehnte hinweg bekannt.

Jetzt Umrüsten lohnt sich!

Bund und Länder fördern Strom und Wärme aus Biomasse